Info Erdgas
Woher kommt das Erdgas der Stadtwerke Langenfeld?
Die Stadtwerke Langenfeld beziehen ihr Erdgas aus dem Fernleitungsnetz der Ruhrgas AG, Essen.
Das in Langenfeld eingespeiste Erdgas stammt im Wesentlichen aus den Niederlanden und hat LL-Gas-Qualität. Das heißt, alle Anlagen und Geräte, die das Langenfelder Erdgas nutzen, müssen auf diese Gasqualität eingestellt sein.
Erdgasdaten (Stand: Juli 2010)
| Erdgasart: | LL |
| Brennwert (gewichtet): | 10,197 kWh/m³ |
| Heizwert (Jahresdurchschnitt, errechnet): | 9,204 kWh/m³ |
| Wobbe - Index (Jahresdurchschnitt, errechnet): | 12,728 kWh/m³ |
Wie gelangt das Gas zu den Kunden?
Der Gastransport und die Verteilung im Rohrleitungsnetz erfolgen in verschiedenen Druckstufen - ähnlich wie bei der Stromversorgung in den Spannungsebenen des Kabelnetzes. Im Fernverteilungsnetz wird das Gas unter hohen Drücken über weite Strecken transportiert. Zwei solcher Pipeline-Systeme laufen quer durch Langenfeld. Dadurch ist die Gaszufuhr für das Stadtgebiet auch bei Ausfällen im Transportleitungssystem stets gesichert. An Übernahmestationen wird das Gas aus dem Fernleitungsnetz entnommen, gezählt und auf ein niedrigeres Druckniveau heruntergeregelt. Über das stadtwerkeeigene Mitteldrucknetz wird das Gas dann in die einzelnen Ortsteile transportiert. Hier wird es nochmals über Bezirksregleranlagen auf das für die Gasverbrauchsgeräte erforderliche Druckniveau heruntergeregelt.
Welche Maßnahmen sorgen für sichere Anlagen und Leitungen?
Zu Überwachungszwecken werden die Übernahmestationen regelmäßig vor Ort begutachtet und gewartet. Zusätzlich ist ein Fernüberwachungssystem installiert, um bei technischen Störungen sofort eingreifen zu können. Die Untersuchung des Gasleitungsnetzes - das insgesamt 192 km lang ist und über 10.000 Hausanschlüsse umfasst - erfolgt durch regelmäßiges Abgehen der Gasleitungen. Dabei wird mit Hilfe von hochsensitiven Gasspürgeräten nach Leckagen gesucht. Damit Gasaustritte auch im häuslichen Bereich sofort erkannt werden können, wird das eigentlich geruchlose Erdgas in den Übernahmestationen mit einem penetrant riechenden Stoff vermischt. Die Dosierung dieses Odorstoffes wird zweimal pro Jahr um ein Mehrfaches erhöht, damit auch kleinste Leckagen frühzeitig erkannt und behoben werden können. Die Pflege und Erneuerung der bestehenden Anlagen und des Rohrleitungsnetzes sind darüber hinaus wichtiger Bestandteil des Sicherheitskonzeptes.


















